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Die Praxis im Mittelpunkt – SFZ stellen sich vor

Die Praxis im Mittelpunkt – SFZ stellen sich vor 

Schülerforschungszentren stellen das eigenständige Forschen in den Mittelpunkt. Im Netzwerk Schülerforschungszentren gibt es eine Vielfalt von Schülerforschungszentren mit unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten und innovativen Formaten. In der Rubrik „Die Praxis im Mittelpunkt“ stellt sich ein Schülerforschungszentrum anhand von drei Fragen vor.

Wenn auch Sie Lust haben, Ihr SFZ im Rahmen des Newsletters zu präsentieren, dann kontaktieren Sie uns unter info@schuelerforschungszentren.de.

Netzwerk Schülerforschung Pankow

Das zeichnet unser SFZ aus: 

Unser Netzwerk bietet den Schülerinnen und Schülern der Region einen Einstieg in das Experimentieren, Programmieren und Rapid Prototyping sowie Dokumentation und Präsentation. Die Jungforscher*innen können sowohl frei experimentieren als auch thematische Workshops besuchen. Den Schwerpunkt bildet aber die freie Projektarbeit in der Forscherwerkstatt am Primo-Levi-Gymnasium (Berlin-Pankow), die allen Forscherinnen offensteht. Dort unterstützt unser engagiertes Betreuungsteam aus Eltern, Lehrern, Absolventen und Mitschülern und Unterstützern alle Projekte. Deren Vielfalt wird durch die Vernetzung mit Unternehmen und Schülerforschungszentren in Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und Baden-Württemberg gewährleistet.

Das planen wir für die Zukunft:

Wir planen unser Angebot auf weitere Schulen und auch außerschulische Standorte auszudehnen. So möchten wir den Aufbau von Forscher-AGs bzw. deren Möglichkeiten erweitern helfen. Dazu fassen wir die Fortbildungsformate des Landes Berlin selbst, aber auch schulische Fachtagungen sowie Messen aus dem Maker-Bereich ins Auge.  Die größte institutionelle Förderung erhalten wir vom Bezirk Pankow in Gestalt des Primo-Levi-Gymnasiums, deren organisatorische Zwänge wie Schließzeiten in Ferien oder Feiertagen sich im Gegenzug aber voll auf die Tätigkeit auswirken. Mittelfristig steht daher ebenso die stärkere Vernetzung mit unternehmerischen Unterstützern im Fokus, um die materielle und finanzielle Basis für alle außerschulischen Aktivitäten zu sichern.

Darauf kommt es uns in der Zusammenarbeit mit Schulen an:

Viele Jungforscher*innen werden durch ihre Schulen auf uns aufmerksam. Dies gilt besonders, wenn diese keine entsprechenden Angebote wie Arbeitsgemeinschaften zur Verfügung stellen können. Auf unserer Webseite bieten wir einen Überblick über die nächsten Standorte wie unsere Forschungswerkstatt, SFZ’s und Arbeitsgemeinschaften. Hier wird der Netzwerkgedanke besonders deutlich. Auch von anderen SFZ’s in Berlin aber auch Rostock erhalten die Kinder die Empfehlung, ihr Projekt mit unserer Unterstützung durchzuführen. Dies beruht auf Gegenseitigkeit, so empfehlen wir auch unsere Kollegen, wenn deren Ausstattung, Schwerpunkt und räumliche Nähe eher dem Projekt entspricht. Zusätzlich stellen unseren Projektteams auf der Berliner Maker Fair ihre Arbeiten interessierten Jungforscher*innen vor.

Sind Sie neugierig geworden? Dann finden Sie weitere Informationen auf der Website des Schülerforschungszentrums.

 

Das zeichnet unser SFZ aus: 

Das Schülerforschungszentrum (SFZ) Südwürttemberg e.V. macht da weiter, wo die Schule zwangsläufig aufhören muss. Kinder und Jugendliche, deren Interesse an MINT über den regulären Schulstoff hinausgeht, können am SFZ in ihrer Freizeit forschen, entwickeln und erfinden – so wie andere ein Musikinstrument erlernen oder eine Sportart trainieren.  Ihre Forschungsergebnisse stellen sie auf ca. 30 nationalen & internationalen Wettbewerben und Messen vor.

Mit seinen zehn eng vernetzten Standorten (Bad Saulgau, Tuttlingen, Eningen u. A., Langenau, Biberach (Riss), Ochsenhausen, Laupheim, Überlingen, Friedrichshafen und Wangen) an denen Kinder und Jugendliche kostenfrei gefördert werden, ist das SFZ Südwürttemberg momentan einzigartig in Deutschland.

Unser Schwerpunkt liegt auf den wöchentlichen Kursangeboten, wir bieten aber auch Workshops, u. a. für ganze Grundschulklassen an.

Das planen wir für die Zukunft:

Eine flächendeckende Nachwuchsförderung erfordert ein dichtes Netz von Einrichtungen, in denen Schüler*innen ihren Interessen entsprechend gefördert werden. Diese muss unabhängig von Ihrer Herkunft oder der Schule sein, die sie im Alltag besuchen. Denn die Bildung in Deutschland hängt immer noch stark vom sozioökonomischen Status der Eltern ab. Unser Ziel ist es, die Kontakte zu Schulen zu intensivieren, um unser außerschulisches Angebot wohnortnah erweitern zu können. Die Vernetzung zu wissenschaftlichen Institutionen und der Industrie soll ebenfalls weiter ausgebaut werden.

Darauf kommt es uns in der Zusammenarbeit mit Schulen an:

Mit einigen Schulen und Universitäten stehen wir bereits seit vielen Jahren in Verbindung. Dies wird auch durch entsprechende Kooperationsverträge deutlich gemacht. Dozenten und Lehrkräfte sind immer wieder als Experten in SFZ-Projekte eingebunden. Um den Kontakt zu Schulen zu intensivieren und daher auch mehr Jugendliche für das SFZ zu gewinnen, möchten wir gerne vermehrt SFZ-Projekte in den Räumlichkeiten der Schulen anbieten sowie auch Kooperationsprojekte zwischen SFZ und Schulen etablieren. Als aktuelles Beispiel kann hier die Zusammenarbeit zwischen einem SFZ-Projektteam, der Marketingabteilung des SFZ sowie mehreren Schulklassen der Gewerblichen Schule Bad Saulgau (Willy-Burth-Schule, Berufskolleg Foto Medientechnik, Technisches Gymnasium GMT) genannt werden. Zusammen wurde im laufenden Schuljahr eine Broschüre zum SFZ-Projekt „Bewegung statt Lockdown: der Coronamotor“ entwickelt.

Sind Sie neugierig geworden? Dann finden Sie weitere Informationen auf der Website des Schülerforschungszentrums.

Das zeichnet unser SFZ aus: 

Mit seinem Schülerforschungs- & -technikzentrum (SFTZ) betreibt der Verein MINT-Campus Alte Schmelz e.V. in St. Ingbert MINT-Breitenförderung sowie MINT-Individual- und MINT-Talentförderung. Der Schwerpunkt liegt auf MINT-Nachhaltigkeitsbildung mit den SFTZ-Fachgebieten Biologie (Ökologische Biologie), Chemie (Nachhaltige („Grüne“) Chemie), Informatik (Energieinformatik, Künstliche Intelligenz), Energierelevante Elektrochemie inkl. Wasserstoff (Batterien, Elektrolyseure, Brennstoffzellen), Mechatronik (Umweltsensorik), Metallkunde (Grüner Stahl) und Physik (Neue Energien). Für Forschungsprojekte von Jugendlichen auf diesen Themenfeldern bieten wir die erforderliche wissenschaftlich-technische Infrastruktur sowie Mentoring durch Wissenschaftler an.

Das planen wir für die Zukunft:

Mit unserer Nachhaltigkeitsthematik wollen wir anknüpfen an Umwelt- und Klimathemen der Region (UNESCO-Biosphärenreservats Bliesgau). Mit unserer Metallurgie wollen wir den Bogen von der Industrievergangenheit des eigenen Standorts „Alte Schmelz“ zur dekarbonisierten Zukunft der saarländischen Stahlindustrie spannen. Mit Elektrochemie und mit Wasserstoff sind wir mit Elektromobilität verbunden. Von den Globalen Nachhaltigkeitszielen der UNESCO (Global Sustainable Development Goals, SDG) adressiert das Schülerforschungs- und -technikzentrum in St. Ingbert SDG 4 – Hochwertige Bildung, SDG 7 – Bezahlbare und saubere Energie und SDG 13 Maßnahmen zum Klimaschutz. Das SFTZ steht damit in vollem Einklang mit der UNESCO BNE 2030 Roadmap.

So erreichen wir Schulen und Jugendliche:

Bisher wollen wir Jugendliche in erster Linie über Schulen erreichen. Schulen und Jugendliche sind uns gegenüber derzeit aber zurückhaltend. Ein Grund ist, dass wir erst seit kurzem bestehen und in der Region noch nicht genügend bekannt sind. Ein anderer Grund ist, dass der Schulbetrieb und das Freizeitverhalten von Jugendlichen durch Corona sehr stark beeinträchtigt wurde und immer noch ist. In den regionalen Medien (Tageszeitung, Regionalfernsehen) sind wir gut vertreten, in den sozialen Medien aber noch nicht, abgesehen von unserer Website. Wir bieten in diesem Jahr an jedem Samstagvormittag (außerschulische) Experimentalkurse an; die Nachfrage verbessert sich zusehends. Beim jüngsten Regionalwettbewerb „Schüler experimentieren“ hatten wir schon Preisträger.

Sind Sie neugierig geworden? Dann finden Sie weitere Informationen hier und auf der Website des Schülerforschungszentrums.

Das zeichnet unser SFZ aus: 

Das SFZ Osnabrück zeichnet aus, das wir in Stadt und Landkreis Osnabrück an verschiedenen Standorten vertreten sind. Dabei haben wir eigene Räume, nutzen aber auch Räume an Schulen und der Hochschule. Wir möchten einen niedrigschwelligen Einstieg in den MINT-Bereich ermöglichen und laden neugierige und interessierte Schüler*innen aller Schulformen ein, unsere Angebote auszuprobieren. Unser Schwerpunkt liegt auf den wöchentlichen Forschungsangeboten, wir bieten aber auch Workshops für Schulklassen, Fortbildungen für Lehrkräfte in unserem Netzwerk und (Ferien-)Akademien in Zusammenarbeit mit Universität und Hochschule an. Wir haben ein tolles und engagiertes Team aus Lehrkräften, MINT-Studierenden, Lehramts-Studierenden und Coaches aus dem Berufsleben.

Das planen wir für die Zukunft:

Wir möchten in der Zukunft gerne weitere Standorte in der Region Osnabrück aufbauen, um die weißen Flecken in der MINT-Bildungslandkarte zu verkleinern. So möchten wir möglichst vielen Schüler*innen die Möglichkeit geben, wohnortnah an außerschulischen MINT-Angeboten teilzunehmen. Außerdem möchten wir an unseren Standorten thematische Erweiterungen vornehmen, um den Interessen der Kinder und Jugendlichen z.B. im Bereich Nachhaltigkeit Raum geben zu können.

So haben wir aus der Coronavirus-Pandemie das Beste gemacht:

In der Zeit, als wir keine Präsenzangebote an unseren Standorten anbieten konnten, haben wir bei einigen Angeboten wöchentliche Online-Treffen durchgeführt und Materialien nach Hause verliehen. Außerdem haben wir die Zeit genutzt, um eine Online-Lernplattform einzurichten, mit der wir leichter Kontakt zu unseren Jungforscher*innen aufnehmen und halten können, sowie Material und Neuigkeiten teilen können. Durch Förderungen haben wir neue Netzwerke im Bereich Robotics und Kollaborative Robotik aufbauen können, mit denen wir nun spannende neue Projekte durchführen und planen. Seit diesem Jahr sind wir außerdem im WRO-Netzwerk aktiv und bieten nun einen Regionalwettbewerb an einem unserer Standorte an.

Sind Sie neugierig geworden? Dann finden Sie weitere Informationen hier und auf der Website des Schülerforschungszentrums.

Den Anfang macht das Schülerforschungszentrum coolMINT.paderborn. Herr Edmond Thevapalan, Leiter des SFZ, gibt Einblicke, was die Arbeit an seinem SFZ auszeichnet, was er und sein Team für die Zukunft planen und wie sie aus der Pandemie das Beste gemacht haben.

Das zeichnet unser SFZ aus: 

Über einfache Experimente bietet unser SFZ Breitenförderung und einen niederschwelligen Einstieg in die MINT-Förderung von Kindern und Jugendlichen. Besonderer Wert wird auf das freie Experimentieren, Verarbeiten von Metall und Holz, Programmieren und den 3D-Druck gelegt. Neben der Verfolgung eigener Projekte können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aber auch Workshops aus dem umfangreichen Angebot des Schülerlabors coolMINT durchlaufen. Die zdi-Lego-Robotik-AG nimmt interessierte Kinder aller Schulformen bereits ab Klasse 3 auf und bietet einen attraktiven Einstieg in die Robotik mithilfe eines eigens konzipierten Programmierkurses an. Mädchen werden hier besonders gefördert. Die Kinder und Jugendlichen nehmen begeistert an Wettbewerben (zdi-Roboter-Wettbewerb, World Robot Olympiad, First Lego League)teil. Dabei werden sie in ihren Soft Skills, z. B. Problemlösung, Teamwork oder Projektmanagement, gefördert.

Das planen wir für die Zukunft:

Für die Zukunft planen wir, die Zusammenarbeit mit der Universität Paderborn und ortsansässigen Firmen in Form von Exkursionen zu verstärken. Hierdurch sollen die Kinder und Jugendlichen einen realistischen Eindruck von Zukunftstechnologien, Berufen im MINT-Bereich und deren Arbeitsumfeld bekommen.

So haben wir aus der Coronavirus-Pandemie das Beste gemacht:

Während des Corona-Lockdowns haben wir wöchentlich Online-Treffen angeboten, in denen wir einen Mix aus Mitmach-Experimenten, Online Escape Rooms und CAD-Workshops mit den Kindern und Jugendlichen durchgeführt haben. Das gemütliche Zusammensitzen und Quatschen kam dabei natürlich auch nicht zu kurz. Im Bereich der Robotik-AG ist das First Lego League-Team aktiv geblieben und hat sich weiterhin online auf den Wettbewerb vorbereitet.

Sind Sie neugierig geworden? Dann finden Sie weitere Informationen hier und auf der Website des Schülerforschungszentrums.