Skip to main contentSkip to page footer

Aktuelles

Rückblick: SFZ-Projekte beim 61. Bundeswettbewerb von Jugend forscht

Beim 61. Bundeswettbewerb von Jugend forscht vom 28. bis 31. Mai 2026 in Herzogenaurach war die SFZ-Community mit 18 starken Projekten aus 11 Schülerforschungszentren vertreten. Die beeindruckenden Beiträge machten einmal mehr sichtbar, wie viel Engagement und Innovationskraft in den SFZ steckt.

Vom 28. bis 31. Mai 2026 wurde Herzogenaurach zum Treffpunkt der besten Jungforschenden Deutschlands. Beim 61. Bundeswettbewerb von Jugend forscht präsentierten die Erstplatzierten der Landeswettbewerbe ihre Projekte vor Fachjury und Publikum – und das SFZ-Netzwerk war mit beeindruckender Stärke vertreten. 

Insgesamt schafften es 18 Projekte aus 11 Schülerforschungszentren ins Bundesfinale. Dort konnten die jungen Forschenden zehn Platzierungen in den Fachgebieten sowie zehn Sonderpreise erringen. 

Besonders erfreulich sind die drei Bundessiege: Den Preis für die beste interdisziplinäre Arbeit erhielt ein am Jugendforschungszentrum Heilbronn (Baden-Württemberg) erarbeitetes Projekt. Im Fachgebiet Arbeitswelt gewann ein Projekt aus der Zukunftswerkstatt Buchholz (Niedersachsen) den 1. Preis. Ebenfalls mit dem 1. Preis ausgezeichnet wurde ein am Schülerforschungszentrum Greiz (Thüringen) entstandenes Projekt im Fachgebiet Physik. Das Projekt erhielt zudem einen Forschungsaufenthalt am CERN in der Schweiz sowie einen Sonderpreis für eine Arbeit auf dem Gebiet der Physik zur Quantenverschränkung. 

Auch in der Chemie konnten mehrere an SFZ erarbeitete Projekte überzeugen. Ein 3. Preis ging an die Kieler Forschungswerkstatt. Ein Projekt aus dem Xenoplex Schülerforschungszentrum erhielt den 4. Preis Chemie sowie einen Sonderpreis für die gelungene Verknüpfung von Theorie und chemischer Praxis. Das Hamburger Schülerforschungszentrum konnte sich zudem über einen 5. Preis im Fachgebiet Chemie sowie über den Sonderpreis für eine Arbeit auf dem Gebiet der chemischen Nanotechnologie freuen. 

Im Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaften erhielt ein Projekt aus dem SFZ Hamburg einen 5. Preis. In der Physik gingen weitere Auszeichnungen nach Hamburg und Lörrach: Ein am SFZ Hamburg betreutes Projekt wurde mit dem 3. Preis ausgezeichnet. Darüber hinaus erhielten die Jungforschenden gleich zwei besonders renommierte Sonderpreise – einen Forschungsaufenthalt am CERN in der Schweiz sowie die Teilnahme am Stockholm International Youth Science Seminar mit Besuch der Nobelpreisverleihung. Über einen 4. Preis im Fachgebiet Physik konnten sich Jungforschende am phaenovum SFZ Lörrach-Dreiländereck freuen. 

Im Fachgebiet Technik wurden erneut zwei an einem SFZ erarbeitete Projekte ausgezeichnet: Ein Projekt aus dem Schülerforschungszentrum Südwürttemberg Überlingen wurde mit dem 3. Preis ausgezeichnet, während ein Projekt aus dem Jugendforschungszentrum Heilbronn den 5. Preis erhielt. Ein am SFZ Berlin entstandenes Projekt erhielt zudem den Sonderpreis für eine originelle Arbeit auf dem Gebiet der Informatik, während ein an der Kieler Forschungswerkstatt erarbeitetes Projekt den Preis für eine Arbeit auf dem Gebiet der Umwelttechnik erhielt. Ein am SFZ Hamburg entstandenes Projekt erhielt zudem die Teilnahme an der Luxembourg International Science Expo. Eine weitere Auszeichnung ging an ein Projekt aus dem Schülerforschungszentrum Greiz: Ein Projekt erhielt den Preis für eine Arbeit zum Thema „Energie“. 

Ob aus Berlin, Buchholz, Gengenbach, Greiz, Hamburg, Heilbronn, Kassel, Lörrach, Seeheim-Jugenheim oder Überlingen: Die Projekte aus den Schülerforschungszentren zeigen eindrucksvoll, was entstehen kann, wenn junge Menschen Raum erhalten, ihren Ideen nachzugehen. Die starke Präsenz auf Bundesebene macht erneut sichtbar, welche Bedeutung Schülerforschungszentren für die Förderung junger Talente und eine lebendige MINT-Bildung haben. Die Vielfalt der Projekte, ihre wissenschaftliche Qualität und die Begeisterung der Jugendlichen sind ein starkes Zeichen für das Engagement der gesamten SFZ-Community. 

Wir gratulieren allen Jungforschenden, den betreuenden Teams und den beteiligten Schülerforschungszentren.