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Aktuelles

Preisträger "Innovatives Schülerforschungszentrum" 2026 stehen fest!

Foto: Hermann Pentermann / LernortLabor e. V.

Ideen mit Wirkung, Kooperationen mit Strahlkraft und MINT-Förderung, die begeistert: Auf der Jahrestagung des Lernort Labors e. V. (LeLa) wurden erneut herausragende Projekte aus Schülerforschungszentren ausgezeichnet.

Auszeichnung von SFZ mit dem LeLa-Preis 2026 „Innovatives Schülerforschungszentrum“

Applaus in Osnabrück: Im Rahmen der 21. LeLa-Jahrestagung wurde erneut der LeLa-Preis in der Rubrik „Innovatives Schülerforschungszentrum“ verliehen – gestiftet von der Stiftung Jugend forscht e. V. Ausgezeichnet wurden Projekte, die MINT-Förderung neu denken, Kooperationen stärken und nachhaltige Strukturen schaffen.

Den ersten Platz sicherte sich das SFZ Jena mit seinem Projekt „Flexibel und bedarfsgerecht: Schulkooperationen des SFZ Jena“. Und das völlig zu Recht: Hier wird Ganztag nicht ergänzt, sondern mitgestaltet. Wöchentliche Arbeitsgemeinschaften sind fest in schulische Nachmittagsangebote integriert – forschendes Lernen inklusive, ganz ohne zusätzlichen Organisationsaufwand für Lehrkräfte.

Dazu kommen Seminarfach-Workshops, individuelle Beratung, mobile Formate und ein kostenfreier Materialverleih mit über 600 Medien. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: 29 von 33 Schulen in Jena kooperieren inzwischen mit dem SFZ. Ein starkes Netzwerk aus über 70 Partnern, konsequente Bedarfsorientierung und verlässlicher Beziehungsaufbau machen das Modell zu einem echten Leuchtturmprojekt. Hier verschmelzen Breiten- und Spitzenförderung zu einer lebendigen Forschungskultur.

Mit dem jugendgeleiteten Peer-Lernformat „Mathe-Knobel-AGs an Grundschulen“ trifft das SFZ Hameln-Pyrmont genau ins Schwarze. In strukturschwachen Regionen schaffen Jugendliche ab Jahrgang 9 freiwillige Mathe-AGs für Grundschulkinder der Klassen 2 bis 4 – eigenverantwortlich, engagiert und auf Augenhöhe.

Spielerisch werden mathematisches Denken und Problemlösekompetenzen gestärkt, während die jugendlichen Tutorinnen und Tutoren selbst pädagogische Erfahrung sammeln und als authentische Role Models wirken. Für Schulen entsteht ein kostenneutrales, verlässliches Ganztagsangebot – eine Win-Win-Win-Situation, die frühe Förderung mit jugendlicher Verantwortung klug verbindet. 

Mit „Sichtbar. Wertvoll. Forschend. – Die Awards als Motivation jenseits von Rankings“ setzt das Schülerforschungszentrum Nordhessen ein starkes Zeichen für eine andere Art der Auszeichnungskultur. Statt Platzierungen stehen Vielfalt, Engagement, Kreativität und Ausdauer im Mittelpunkt. Alle Jungforschenden und Betreuenden können Nominierungen einreichen und demokratisch über die Auszeichnungen abstimmen. Die Laudationes würdigen persönliche Lernwege ebenso wie Projektergebnisse. So entstehen Motivation, Reflexion und Weiterentwicklung – getragen von Mitbestimmung und Transparenz. Ein Ansatz, der MINT-Kompetenzen stärkt und zugleich demokratische Werte lebendig macht.

Die prämierten Projekte zeigen: Innovation entsteht dort, wo Vertrauen, Verantwortung und Begeisterung für MINT zusammenkommen. 

Herzlichen Glückwunsch allen Preisträgerinnen und Preisträgern!