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Aktuelles

Jugend forscht trifft Maker Community: Impulse von der Maker Faire Hannover 2026

Die Maker Faire Hannover 2026 hat gezeigt, wie viel Begeisterung im Selbermachen steckt. Mittendrin: Jugend forscht und das Netzwerk Schülerforschungszentren. Gemeinsam mit Jungforschenden und dem ARTandTECH.space wurde erlebbar, wie nah Maker Spaces und Schülerforschungszentren beieinanderliegen – und wie aus Neugier, eigenen Ideen und dem richtigen Raum echte Forschungsprojekte entstehen können.

17.500 Menschen, 245 Stände und unzählige Ideen: Die Maker Faire Hannover 2026 war ein Fest des Selbermachens. Hier wurde nicht nur über Ideen gesprochen – hier wurde ausprobiert, gebaut, getüftelt, experimentiert und weiterentwickelt. Und mittendrin: Jugend forscht und das Netzwerk Schülerforschungszentren.

Für uns war die Maker Faire deshalb weit mehr als eine große Ausstellung. Sie war eine ideale Gelegenheit, sichtbar zu machen, wo Jugend forscht überall entstehen kann – und warum Maker Spaces und Schülerforschungszentren mehr gemeinsam haben, als man auf den ersten Blick vermuten könnte. Maker Spaces sind Orte, an denen Menschen Zugang zu Werkzeugen, Technik und Wissen finden, um eigene Ideen Wirklichkeit werden zu lassen. Schülerforschungszentren verfolgen einen ganz ähnlichen Ansatz: Sie schaffen Freiräume, in denen junge Menschen forschen, experimentieren und ihre eigenen Fragestellungen verfolgen können. Was beide Orte verbindet, lässt sich auf einen einfachen Nenner bringen: Es geht ums Selbermachen.

Genau diese Verbindung wollten wir an unserem Stand von Jugend forscht und dem Netzwerk Schülerforschungszentren auf der Maker Faire erlebbar machen. 

Dabei konnten wir auf tatkräftige Unterstützung des ARTandTECH.space zählen. Das Team unterstützte uns nicht nur bei der Planung und Gestaltung des Standes, sondern brachte auch eigene spannende Projekte und Mitmachangebote mit – darunter eine Papierfliegermaschine, die eindrucksvoll zeigte, wie aus einer einfachen Idee ein faszinierendes Tüftelprojekt werden kann. Unterstützt wurden wir außerdem von vielen Jungforschenden, deren Projekte schnell zu echten Besuchermagneten wurden. Sie boten einen unmittelbaren und faszinierenden Einstieg in die Welt des Forschens – zum Anschauen, Nachfragen und Staunen.

Besonders schön war zu erleben, wie neugierig und begeistert junge Besucherinnen und Besucher auf die Projekte reagierten. Auffällig war dabei auch: Projekte von Mädchen zogen andere Mädchen an. Sie zeigten ganz selbstverständlich, dass Forschen, Tüfteln und Technik für alle da sind. Solche Begegnungen machen deutlich, wie wichtig sichtbare Vorbilder und authentische Erfahrungen sind. Wer erlebt, dass jemand im eigenen Alter forscht, experimentiert und mit Technik arbeitet, kann sich leichter vorstellen, selbst aktiv zu werden. Auch unsere niedrigschwelligen Mitmachangebote kamen gut an. Mit einem Bingo und kleinen Aktionen konnten wir unkompliziert ins Gespräch kommen, Neugier wecken und erklären, was Jugend forscht eigentlich ausmacht.

Die Maker Faire hat außerdem eindrucksvoll gezeigt, wie vielfältig die Zielgruppe von Jugend forscht sein kann. An unserem Stand trafen wir auf Kinder und Jugendliche, Jugend forscht Alumni, Eltern, Lehrkräfte, MINT-Akteure, Unternehmen und viele weitere Menschen mit ganz unterschiedlichen Hintergründen. Besonders gefreut haben wir uns über die Gespräche mit Lehrkräften von Gesamtschulen. Sie sind wichtige Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, wenn es darum geht, neue Jungforschende zu erreichen und für eigene Forschungsprojekte zu begeistern. Gleichzeitig wurde deutlich: Noch ist nicht überall bekannt, wie offen Jugend forscht ist. Die Teilnahme ist unabhängig von Schulform und Bildungsweg möglich – auch Auszubildende können mitmachen. Hier gibt es noch viel Potenzial, neue Zielgruppen zu erreichen und für das eigene Forschen zu begeistern.

Die Maker Faire hat uns darin bestärkt, noch stärker über die klassischen Orte von Jugend forscht hinauszudenken. Schülerforschungszentren, Maker Spaces, FabLabs, Schulen, Unternehmen und andere MINT-Orte können gemeinsam ein vielfältiges Umfeld schaffen, in dem junge Menschen ihre Ideen entwickeln, ausprobieren und weiterverfolgen können.

Denn manchmal beginnt Forschung nicht im Labor, sondern mit einer einfachen Frage, einem Werkzeug in der Hand und der Lust, etwas selbst auszuprobieren.

Genau dafür braucht es Orte, die Neugier möglich machen.